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DER SALZBURGER ALMSOMMER

Seit Jahrhunderten ist der Almsommer fester Bestandteil im Jahresablauf der Bauern, die in den warmen Sommermonaten ihr Vieh auf die saftigen Hochweiden der Berge führen. Doch der Salzburger Almsommer ist heute nicht nur bäuerliche Tradition, sondern auch erstklassig wanderbares Urlaubsvergnügen! Speziell zugeschnittene Angebote für unvergessliche Aufenthalte im Tal oder auf urigen Berghütten, Pauschalen und Veranstaltungen führen die Wanderer mitten hinein in die Almenwelt des SalzburgerLands.

Rund 1.800 bewirtschaftete Almen und über 550 Almhütten sorgen im SalzburgerLand für eine, im gesamten Alpenraum, einzigartige Almendichte. Abwechslungsreiche Landschaften mit dunklen Schutzwäldern, duftenden Zirbenwäldern oder sonnigen Lichtungen und große freie Almwiesen erfreuen die Naturliebhaber. Von den Sennern und Hüttenwirten selbst erzeugte Produkte wie Brot, Käse und Butter und regionale Köstlichkeiten werden den hungrigen Wanderern angeboten. Nach genussvollen Aufstiegen durch schattige Wälder lässt es sich hier wundervoll rasten. Besonders authentisch ist das Almleben auf einer der 173 ausgezeichneten und qualitätsgeprüften Almsommer-Hütten. Auch speziell ausgewählte Übernachtungs-Partnerbetriebe vom Hotel bis zum Privatzimmer garantieren einen rundum gelungenen Almsommerurlaub.

DIE ENTSTEHUNG DES ALMSOMMERS

Von jeher trieben die Bauern ihr Vieh im Frühsommer auf die Hochalmen. Dort versorgten Senner und Hirten die Herden von Juni bis Ende September und kümmerten sich nebenbei noch um den Wald und die Almwirtschaft. So kehrte im Bauernhof im Tal Ruhe ein und es blieb Zeit für die Bewirtschaftung der Felder und die Heuernte. Hoch oben am Berg startete der Tag des Senners immer schon sehr früh, wenn er die Kühe bei Tagesanbruch von der Weide zum Melken holte. Die frische Milch wurde von den Almleuten zu g’schmackiger Almbutter gerührt oder mit viel Erfahrung und Liebe zum würzigen Almkäse verarbeitet. Selbst die im Erdkeller gereiften Käselaibe wurden dann beim Almabtrieb ins Tal getragen. Bei der anstrengenden Bergmahd schneiden die Senner heute noch mit Sensen das Gras der saftigen Berghänge und lagern wie einst das Heu als Winterreserve fürs Vieh in Stadln.

HERZLICHE BEWIRTUNG

Zufällig vorbeikommende Wanderer wurden immer schon gerne mit den selbst erzeugten Produkten bewirtet und kamen so in den Genuss von frisch gebackenem Brot mit Butter, einem Glas kalter Buttermilch, würzigem Käse und vielleicht sogar einer Scheibe vom selbst geselchten Speck. Und über die Jahre entdeckten immer mehr ihre Liebe zum Wandern, und mit dem Aufkommen des Bergtourismus wurden aus den Unterkünften der Senner urige Jausenstationen und bewirtschaftete Almhütten. An der herzlichen Gastfreundschaft hat sich über die vielen Jahre der Almwirtschaft nichts geändert. Um den Almsommer für alle Urlauber noch besser erlebbar zu machen, entstand im Jahr 2004 die Dachmarke „Salzburger Almsommer“.

Quelle: Salzburgerland Tourismus

Bauernherbst

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